Wellness

Wofür steht Wellness?

Ein aus dem Amerikanischen stammender Ausdruck ist heute zu einem der wichtigsten Alltagsbegriffe geworden: Wellness.
Was aber ist das? Für wen ist es gedacht, welcher Zeitaufwand entsteht und was wird es kosten?
Fragen über Fragen, die sich im Kontext mit diesem Modewort ergeben.
Wellness entstand Mitte der 50ger Jahre in den USA als Inbegriff für eine ganzheitliche Gesundheit. Darunter mag natürlich jeder etwas anderes verstehen. Deshalb geht die moderne Entwicklung dahin, seelisches Wohlbefinden und Spaß mit körperlicher Fitness zu kombinieren. Problem bei allem: Der Begriff Wellness ist nicht gesetzlich geschützt; dadurch wird vieles Fragwürdige ebenso unter dem Begriff Wellness vermarktet wie Überzeugendes, wissenschaftlich Erwiesenes.
Prävention, Stressmanagement, bewusste Ernährung sind Teilbereiche, in denen sich Wellness heute angesiedelt hat. Das oberste Prinzip ist :”Gesund, genussvoll, leben”. Wellness hat neben der Tatsache neue Kundenbedürfnisse zu befriedigen auch eine Menge Arbeitsplätze geschaffen. Fitnessstudios schossen landesweit wie Pilze aus dem Boden.
Das Gefühl, etwas Gutes für sich getan zu haben, ist ein psychosomatisch nicht von der Hand zu weisender Gesundheitsfaktor, dennoch sollte Wellnesstraining, wenn möglich nicht auf ein Mal pro Woche beschränkt bleiben. 2 bis 3 Mal pro Woche eine halbe Stunde Joggen ist eine gute und für jedermann praktizierbare, umsetzbare Empfehlung, die nicht einmal zwangsläufig hohe Kosten verursacht. Allein bei der Anschaffung von fuß- und gewichtsspezifischen Schuhen sollte keiner sparen. Natürlich gibt es auch Spezialkleidung, die den Schweiß weg vom Körper nach außen absorbieren, aber ein Baumwollhemd und eine ebensolche Hose tun es auch. Andere Tätigkeiten wie Schwimmen, Sauna, Radfahren kann man ebenso handhaben.