Was ist unter Migräne zu verstehen?

Wer mit Migräneanfällen zu tun hat, kennt die Anfangssymptome und die Begleiterscheinungen. Frauen, Männer und Kinder leiden heute vermehrt unter Migräne. Wobei der Verlauf bei Kindern im Gegensatz zu Erwachsenen unterschiedlich sein kann und oftmals nicht erkannt wird. Vorzeichen einer ausgewachsenen Migräne sind allgemein mit Sehstörungen (Lichtblitze, Einschränkung des Gesichtsfeldes), Gefühlsveränderungen in Armen und Beinen sowie mit Gleichgewichtsstörungen verbunden. Ebenfalls treten vereinzelt Sprachstörungen auf. Bekannte Auslöse- oder Triggerfaktoren sind individuell unterschiedlich und mit einem Überlastungssymptom verbunden. Dazu gehören an erster Stelle Stress, Schlafmangel und hohe körperliche Belastung. Nikotin, Alkohol und hormonelle Schwankungen gehören ebenso dazu. Im Ernährungsbereich finden sich Schokolade, Rotwein und zahlreiche Käsesorten als mögliche Auslöser. Eine neurologische Untersuchung ist anzuraten. Nach ärztlichem Befund können Acetylsalicylsäure, Paracetamol, Ibuprofen und andere Mittel hilfreich sein. Ein Mittel, welches den Brechreiz vermindert, sollte in Kombination dazugehören. Eine kontrollierte Einnahme durch einen Arzt versteht sich von selbst. Zusätzlich sind Entspannungsübungen ein abgedunkelter Raum und kalte Umschläge empfehlenswert. Ruhe und Schlaf sorgen für eine rasche Erholung.