Die positive Wirkung eines Saunabades ist seit Tausenden von Jahren bekannt. Wenn wir von Entspannung sprechen, ist die Lockerung der Muskulatur gemeint. Durch eine angenehme Überwärmung löst sich eine Verkrampfung und ein Wohlbefinden stellt sich ein. Der vielfach geplagte Stoffwechsel wird in angenehmer Form trainiert und Stresssymptome werden abgebaut. Darüber hinaus wird durch den erwünschten Wechsel von warm-kalt das Immunsystem gestärkt. Eine Peelinganwendung reinigt die Poren und verbessert das Hautbild. Die finnische Sauna arbeitet mit einer Wärmezufuhr zwischen 60 und 95 Grad, welches durch die trockene Luft, als angenehm empfunden wird. Bevor ein Saunabesuch durchgeführt wird, ist eine Befürwortung eines Arztes anzuraten. Für Sauna-Anfänger sind die ersten Gänge kürzer anzugehen. Das Wohlgefühl darf nicht verloren gehen. Maximal zwei bis drei Gänge mit erholsamen Pausen reichen für eine positive Wirkung aus. Bis zu 2 Liter an Flüssigkeit in Verbindung mit Elektrolyten gehen beim Saunen verloren. Nach dem Saunen ist der Körper mit Flüssigkeit zu versorgen. Ein gutes Mineralwasser oder eine Apfelschorle sind gute Durstlöscher.
Maßnahmen zur Abhärtung
Die Erkältung hat Hochsaison
Im Herbst, sowie ebenfalls im Winter, sind Erkältungskrankheiten auf dem Vormarsch. Was auch kein Wunder ist, denn kalte Füße und Hände, frostiger Wind, eisige Temperaturen, etc. sind nicht eben dafür bekannt, dass sie das allgemeine Wohlbefinden fördern. Um einer Erkältung vorzubeugen, ist es zunächst einmal wichtig das die Kleidung stimmt. D. h. das der bekannte „Zwiebel-Look“ durchaus Sinn macht. Ebenso sollte darauf geachtet werden, dass das Schuhwerk keine Nässe durchlässt, und warm hält. Auch Handschuhe, Schals, Mützen, sowie warme Mäntel und Jacken sind empfehlenswert. Des weiteren härten Spaziergänge an der frischen Luft ab, und sollten auch bei schlechtem Wetter nicht vernachlässigt werden. Und trifft es dennoch ein, dass, trotz aller Vorsichtsmaßnahmen, eine Erkältung zutage tritt, so ist Wärme generell gut. Auch alte Hausmittelchen, wie etwa das Trinken von Tee, Inhalieren, oder aber ebenfalls ein Erkältungsbad, können durchaus hilfreich sein. Wenn die Krankheit aber zu lange andauert, oder sehr stark ist, bzw. noch Fieber hinzukommt, blutiger Husten auftritt, etc., sollte aber auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden.
Der Gang zur Sauna ist lohneswert
In der kalten Jahreszeit zieht es viele Zeitgenossen in die warme Sauna. Doch nicht nur im Herbst und Winter bietet sich das Schwitzen an; selbst im Frühjahr und Sommer kann es für den Körper eine Wohltat sein. Denn die Abwechslung von Hitze und Kälte härtet ab. Allerdings sollte ein Duschgang anfangs Pflicht sein. Danach kann beispielsweise ein Weg zu der 180 Grad Sauna mit Aufguss führen. Im Anschluss daran steht eine kalte Dusche zur Abkühlung sowie evtl. ebenfalls ein Bad in kaltem Wasser an. Hinterher ist es ratsam, sich etwas auszuruhen. Viele Saunen bieten auch Ruheräume an, die u. U. mit leiser, beruhigender Musik im Hintergrund die Besucher begeistern. Zudem können oftmals Dampfgrotten besucht werden, genauso wie Bio-Saunen. In vielen Fällen werden auch kalte Fußbäder angeboten, und Menthol-Saunen. Das Angebot richtet sich nachdem, was vor Ort vorhanden ist. Eines haben allerdings alle Saunen gemeinsam; die Entspannung sowie die Wohltat für den Körper. Der, nach regelmäßigen Besuchen dort, abgehärteter sein wird, als es vorher der Fall gewesen ist.